Barcelona, 16. August 2026 – In einem Rennen, das bereits in der ersten Kurve vorentschieden schien, feierte Lukas Hartmann seinen fünften Saisonsieg beim Grand Prix von Spanien. Der amtierende Weltmeister führte das Rennen von Pole Position bis zur karierten Flagge und bewies einmal mehr, warum er als der kompletteste Fahrer seiner Generation gilt. Mit einem Vorsprung von 8,4 Sekunden auf Teamkollege Mateo Rossi war es ein perfekter Doppelsieg für das Challenge Racing Team. Apollon
Qualifikation setzt den Ton

Schon am Samstag hatte Hartmann die Konkurrenz beeindruckt. Seine Qualifying-Runde – eine Zeit, die den bisherigen Streckenrekord um 0,7 Sekunden verbesserte – ließ im Fahrerlager Staunen zurück. „Ich habe das Auto so gefühlt wie selten zuvor", kommentierte Hartmann nach der Session. „Jede Kurve hat gepasst, jeder Bremsvorgang war exakt."
Hinter ihm reihten sich Rossi und Erik Lindqvist ein, während Pascal Dubois als vierter Fahrer des Challenge-Racing-Teams einen bemerkenswerten vierten Startplatz einnahm – ein Zeichen dafür, wie stark das Team in dieser Saison aufgestellt ist.
Das Rennen
Der Start verlief wie aus dem Lehrbuch: Hartmann kontrollierte den Beginn, hielt seine Position und ließ den Rest des Feldes hinter sich. In Runde 12 legte er mit einer Serie schnellster Runden den Grundstein für seinen Sieg. Rossi dahinter hielt Lindqvist in Schach und sicherte den Doppelerfolg.
Der entscheidende Moment kam in Runde 28: Strategiechef Marco Bianchi rief Hartmann früher als erwartet an die Box – ein Risiko, das sich auszahlte. Mit frischen Medium-Reifen übernahm Hartmann die Führung wieder und kontrollierte das Rennen fortan souverän. „Unser Simulationsmodell hat uns gesagt, dass das der richtige Moment ist", erklärte Bianchi nach dem Rennen. „Lukas hat vertraut – und das hat den Unterschied gemacht."
WM-Stand nach Spanien
In der Fahrerweltmeisterschaft führt Hartmann nun mit 148 Punkten vor Erik Lindqvist (98) und Mateo Rossi (121). Im Konstrukteurs-Ranking liegt Challenge Racing mit 269 Punkten komfortabel vor Silver Arrow (174) und NordStar (95). Fünf Rennen stehen noch aus – doch die Konkurrenz weiß, dass sie Außergewöhnliches leisten muss, um Hartmann noch zu stoppen.
"Das Auto hat sich heute wie auf Schienen angefühlt. Das ist das Gefühl, für das man Rennfahrer wird." – Lukas Hartmann, #7